Bodenbeläge in Kliniken und Pflegeeinrichtungen sind täglich hohen Belastungen ausgesetzt. Irgendwann stellt sich die Frage nach einer Erneuerung. Oft wird dabei automatisch an einen Komplettaustausch gedacht – mit Baustelle, Sperrungen, hohen Kosten und organisatorischem Aufwand.
Dabei gibt es häufig einen wirtschaftlicheren Weg.
Durch moderne Sanierungsverfahren lassen sich viele Bodenbeläge nachhaltig aufarbeiten, ohne sie vollständig auszubauen. So bleiben Bereiche weitgehend nutzbar, Ressourcen werden geschont und die Lebensdauer bestehender Flächen deutlich verlängert.
Das Ergebnis: weniger Aufwand, geringere Umweltbelastung und eine Lösung, die sich an Ihren laufenden Betrieb anpasst.
Werterhalt neu gedacht
Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen stehen heute vor der Herausforderung, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Betriebssicherheit gleichzeitig sicherzustellen.
Eine Bodensanierung verbindet genau diese Anforderungen.
Statt funktionierende Bodenbeläge auszubauen und zu entsorgen, wird die vorhandene Substanz erhalten und die Oberfläche gezielt erneuert. Dadurch entstehen nicht nur geringere Investitionskosten, sondern auch deutlich weniger Materialverbrauch und Abfall.
Während klassische Bodenbeschichtungs- und Pflegesysteme zunehmend von Diskussionen um Mikroplastik, PFAS und weitere kritische Inhaltsstoffe betroffen sind, ermöglichen moderne langlebige Polyurethanversiegelungen eine deutliche Reduzierung von Grundreinigungs- und Neubeschichtungszyklen. Gleichzeitig werden Hygiene, Nutzungsdauer und Werterhalt der Bodenbeläge verbessert, die den Anforderungen des Gesundheitswesens langfristig gerecht werden.
Wann eine Sanierung sinnvoll ist
Nicht jeder Boden muss ersetzt werden.
Häufig befindet sich der eigentliche Bodenbelag trotz jahrzehntelanger Nutzung noch in einem guten Zustand. Entscheidend ist, ob die vorhandene Fläche technisch für eine Aufarbeitung geeignet ist.
Deshalb prüfen wir jede Fläche individuell und empfehlen ausschließlich Maßnahmen, die wirtschaftlich und technisch sinnvoll sind.
Wenn ein Austausch die bessere Lösung ist, sagen wir Ihnen das ebenfalls offen.
Für den laufenden Betrieb entwickelt
Die größte Herausforderung bei Bau- und Sanierungsmaßnahmen sind häufig nicht die Arbeiten selbst, sondern die Auswirkungen auf Patienten, Bewohner, Mitarbeitende und hausinterne Abläufe.
Deshalb werden unsere Sanierungsmaßnahmen so geplant, dass sie sich möglichst nahtlos in den Betriebsalltag integrieren lassen.
Je nach Bereich erfolgen die Arbeiten nachts, am Wochenende oder abschnittsweise. So bleiben wichtige Betriebsbereiche verfügbar und Einschränkungen werden auf ein Minimum reduziert.
Ihr Mehrwert auf einen Blick
- Verlängerung der Lebensdauer bestehender Bodenbeläge
- Vermeidung umfangreicher Austauschmaßnahmen
- Geringere Ausfallzeiten
- Reduzierung von Materialverbrauch und Abfall
- Unterstützung von Nachhaltigkeits- und ESG-Zielen
- Hygienische und pflegeleichte Oberflächen
- Wirtschaftliche Alternative zum Komplettaustausch
Gute Gründe für eine Bodensanierung
0 Tage geplante Betriebsunterbrechung
Die Durchführung erfolgt abgestimmt auf Ihre Betriebsabläufe.
24 bis 48 Stunden bis zur vollständigen Belastbarkeit
Viele Bereiche können bereits deutlich früher wieder genutzt werden.
Bis zu 90 % weniger Materialeinsatz und Abfall
Der bestehende Boden bleibt erhalten, Entsorgung und Neumaterial werden weitgehend vermieden.
27 Individuelle Farb- und Gestaltungskonzepte möglich
Für eine bessere Orientierung, Aufenthaltsqualität und ein modernes Erscheinungsbild.
Sanierung ohne Behandlungsunterbrechung
BDH-Klinik Greifswald:
500 m² Therapiebereich. Ein Wochenende. Kein ausgefallener Behandlungstag.
Der Therapiebereich einer Klinik gehört zu den sensibelsten Bereichen im laufenden Betrieb. Gleichzeitig muss die Infrastruktur dauerhaft funktional, sicher und ansprechend bleiben.
In der BDH-Klinik Greifswald konnten wir einen rund 30 Jahre alten Bodenbelag innerhalb eines Wochenendes sanieren und optisch sowie funktional aufwerten.
Der reguläre Therapiebetrieb startete am Montag planmäßig.
Projektergebnisse
- 500 m² sanierte Fläche
- 0 ausgefallene Behandlungstage
- deutliche Verlängerung der Nutzungsdauer
- nachhaltige Alternative zum Komplettaustausch
Was unsere Kunden besonders schätzen
Auch dort, wo Stillstand keine Option ist
Robert-Koch-Krankenhaus Apolda:
100 m² Notaufnahme. Zwei Nächte. Laufender Betrieb.
Selbst hochfrequentierte Bereiche wie eine Notaufnahme lassen sich unter den richtigen Voraussetzungen sanieren, ohne den Betrieb zu unterbrechen.
Durch eine abschnittsweise Umsetzung blieb der Bereich jederzeit nutzbar. Personal, Patienten und Rettungsdienst konnten den Flur uneingeschränkt nutzen.
Projektergebnisse
- 0 Stunden Schließung
- keine Einschränkung des Notaufnahmebetriebs
- nachhaltige Aufwertung des Bestandsbodens
- wirtschaftliche Alternative zum Austausch
- erhebliche CO2 Einsparungen gegenüber einem Bodenaustausch, ebenfalls Umweltschonung durch Abfallvermeidung
Was unsere Kunden besonders schätzen
Von der Analyse bis zur fertigen Fläche
Planungssicherheit von Anfang an
1. Bestandsaufnahme
Wir prüfen den Zustand Ihrer Bodenflächen und bewerten die Sanierungsmöglichkeiten.
2. Transparente Entscheidungsgrundlage
Sie erhalten eine klare Einschätzung zu Kosten, Zeitbedarf und Umsetzbarkeit.
3. Durchführung im passenden Zeitfenster
Die Arbeiten werden an Ihre betrieblichen Anforderungen angepasst.
4. Nachhaltige Nutzung
Nach Abschluss erhalten Sie Empfehlungen für Werterhalt und Pflege.
Prüfen Sie das Potenzial Ihrer Bodenflächen
Nicht jeder Boden muss ersetzt werden. Oft bietet eine Sanierung die wirtschaftlichere und nachhaltigere Lösung.
Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, welche Möglichkeiten in Ihrer Einrichtung bestehen.
Fragen & Antworten
Nachhaltigkeit, Kosten und Klinikbetrieb
Warum sollten Bodenbeläge saniert statt ausgetauscht werden?
In vielen Fällen ist die Tragschicht eines Bodens weiterhin intakt. Durch eine professionelle Sanierung kann der vorhandene Belag erhalten und technisch sowie optisch aufgewertet werden. Das spart Kosten, vermeidet Ausfallzeiten und reduziert Abfall.
Welche Bodenarten können saniert werden?
Das Verfahren eignet sich für Linoleum-, PVC-, Vinyl-, Kautschuk- und PU-Böden. Zum Beispiel das Bona Resilient System ermöglicht die Erneuerung bestehender elastischer Bodenbeläge ohne Komplettaustausch.
Können Bodensanierungen im laufenden Krankenhausbetrieb durchgeführt werden?
Ja. Genau darin liegt einer der größten Vorteile. Die Arbeiten können abschnittsweise erfolgen, sodass die Nutzung von Stationen, Fluren oder Aufenthaltsbereichen weitgehend erhalten bleibt.
Wie nachhaltig ist eine Bodensanierung?
Im Vergleich zum Austausch eines Bodens können erhebliche Mengen an CO₂, Energie und Entsorgungsaufwand eingespart werden. Studien von Bona zeigen deutliche ökologische Vorteile gegenüber einer Neuverlegung.
Wie können Kliniken ihre CO₂-Bilanz bei Bau- und Sanierungsmaßnahmen verbessern?
Kliniken können ihre CO₂-Bilanz verbessern, indem sie bestehende Ressourcen möglichst lange nutzen und Materialien nicht vorschnell austauschen. Bei der Bodensanierung bleiben vorhandene Beläge erhalten und werden technisch sowie optisch erneuert. Dadurch entfallen große Teile des Materialverbrauchs, der Transportaufwände und der Entsorgungskosten, die bei einer Neuverlegung entstehen würden. Das reduziert den ökologischen Fußabdruck deutlich und unterstützt die Nachhaltigkeitsziele von Gesundheitseinrichtungen.
Was bringt eine Bodensanierung gegenüber einem Bodenaustausch?
Eine professionelle Bodensanierung ermöglicht die Erneuerung bestehender Bodenbeläge ohne vollständigen Austausch. Einrichtungen profitieren von geringeren Investitionskosten, kürzeren Ausfallzeiten und einer deutlich geringeren Belastung des laufenden Betriebs. Gleichzeitig entsteht eine optisch und funktional aufgewertete Oberfläche, die den aktuellen Anforderungen an Hygiene und Belastbarkeit entspricht.
Wie lange dauert die Sanierung eines Bodenbereichs?
Die Ausfallzeit reduziert sich im Vergleich zum Komplettaustausch erheblich. Viele Flächen können innerhalb eines Tages wieder genutzt werden.
Wird der Boden nach der Sanierung genauso belastbar wie zuvor?
Ja. Durch moderne Beschichtungs- und Versiegelungssysteme entstehen widerstandsfähige Oberflächen, die für hochfrequentierte Bereiche wie Krankenhäuser oder Pflegeeinrichtungen geeignet sind.
Kann auch die Optik des Bodens verändert werden?
Ja. Farben, Designs und Oberflächen können bei der Sanierung individuell angepasst werden. So entsteht auf Wunsch eine völlig neue Wirkung, ohne dass ein neuer Boden verlegt werden muss.
Für welche Einrichtungen eignet sich das Bona Resilient System?
Das Bona Resilient System eignet sich besonders für Einrichtungen mit hohen Anforderungen an Hygiene, Wirtschaftlichkeit und Verfügbarkeit. Dazu zählen Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Rehabilitationszentren, Arztpraxen, Verwaltungsgebäude, Schulen, Kindertagesstätten sowie weitere öffentliche Einrichtungen. Überall dort, wo Flächen möglichst ohne lange Stillstandszeiten modernisiert werden sollen, bietet das Verfahren erhebliche Vorteile.
Welche Kosten können durch eine Bodensanierung eingespart werden?
Durch den Erhalt des vorhandenen Bodenbelags entfallen zahlreiche Kosten, die bei einer Neuverlegung entstehen würden. Dazu gehören unter anderem Kosten für Rückbau, Entsorgung, Materialbeschaffung und längere Betriebsausfälle. Zudem reduziert sich häufig der Aufwand für die spätere Unterhaltsreinigung, da die erneuerten Oberflächen pflegeleichter und widerstandsfähiger sind.
Wie werden Ausfallzeiten im Krankenhaus minimiert?
Im Gegensatz zu einem kompletten Bodenaustausch kann eine Sanierung meist abschnittsweise und im laufenden Betrieb durchgeführt werden. Dadurch bleiben Stationen, Flure oder Aufenthaltsbereiche weitgehend nutzbar. Die Arbeiten können an die Betriebsabläufe angepasst werden, sodass Einschränkungen für Patienten, Mitarbeitende und Besucher auf ein Minimum reduziert werden.
Welche hygienischen Vorteile bietet die Sanierung bestehender Bodenbeläge?
Beschädigte oder stark beanspruchte Bodenoberflächen erschweren häufig die Reinigung und können die Hygiene beeinträchtigen. Durch die Sanierung entstehen geschlossene, leicht zu reinigende Oberflächen mit verbesserter Widerstandsfähigkeit. Dies unterstützt eine effiziente Unterhaltsreinigung und hilft insbesondere in sensiblen Bereichen wie Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen dabei, hohe Hygienestandards dauerhaft einzuhalten.
Warum ist eine Sanierung nachhaltiger als ein Austausch?
Bei einer Sanierung wird der vorhandene Boden weitergenutzt, anstatt vollständig entfernt und ersetzt zu werden. Dadurch werden Rohstoffe geschont, Abfallmengen reduziert und Transportwege vermieden. Gleichzeitig sinken Energieverbrauch und CO₂-Emissionen im Vergleich zur Neuverlegung erheblich. Das macht die Bodensanierung zu einer nachhaltigen Alternative für Einrichtungen, die ökologische Verantwortung und Wirtschaftlichkeit miteinander verbinden möchten.
Lässt sich die Lebensdauer bestehender Böden verlängern?
Ja, deutlich. Durch die professionelle Aufbereitung und Neuversiegelung können bestehende Bodenbeläge viele weitere Jahre genutzt werden. Die Oberflächen erhalten neuen Schutz vor Verschleiß, Beanspruchung und täglicher Belastung. Dadurch wird die Nutzungsdauer deutlich verlängert und der Zeitpunkt einer kostspieligen Neuverlegung oft um viele Jahre hinausgeschoben.
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